Workshop: Raumaneignung und Hausbesetzung

12. März 2010
11:00bis14:00

Raumaneignung und Hausbesetzung
Freitag um 11h
HUS (Rathausstr. 19-21 – neben NIG)

Solidarische Ökonomie und Selbstorganisation
Sonntag um 15h
HUS (Rathausstr. 19-21 – neben NIG)

Bildung ist in einen gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang verwickelt. Jede Verbesserung, die von uns unter enormen Aufwand erreicht wird, steht immer im Widerspruch zur kapitalistisch und patriarchalen Funktionsweise und ist somit zeitlich und qualitativ massiv beschränkt. Ernstgemeinte und nachhaltige Emanzipation setzt somit den Spagat zwischen systemimmanenten und systemtranszendenten Veränderungen voraus. Ein linke Praxis, die sich dieser Spannung bewusst ist, muss sich auch darüber im klaren sein, dass sie immer von Widersprüchen durchzogen ist und es nicht die eine richtige Praxisform gibt.

Ich sehe vier Felder linker Praxis:
– Theorieproduktion
– Widerstand gegen herrschende Zustände
– Aneignung von Ressourcen und Raum
– Selbstorganisation mit den vorhandenen Mitteln

In den beiden Workshops wird es um Ansätze, Erfahrungen und kritische Reflexion von Praxisformen aus dem 3. und 4. Punkt gehen. Also beim Workshop am Freitag um den Versuch neue Formen des (Zusammen-)Lebens zu suchen und auszuprobieren. Hier gibt es duzende Projekte der Solidarischen Ökonomie. Andererseits darum für solche selbstorganisierten Strukturen Raum geldlos anzueignen, damit diese nicht auch noch durch hohe Mietkosten von einer erfolgreichen Selbstverwertung abhängig sind.

Bei beiden Workshop sind je nach Wunsch entweder ausführlichere Inputs oder längere Diskussionen möglich.

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